30. April 2026
Wir starten dieses Jahr sehr früh, weil wir uns noch mit der Familie in Leogang treffen und gemeinsam dort eine Woche verbringen wollen. Es wurde alles gepackt und los ging es mit unserem Wohnmobil. Durch den Elbtunnel sind wir ohne Stau durchgekommen, aber dann wurde es wirklich voll. Eigentlich wollten wir in die Rhön, aber wir suchten vorher im Knüllwald einen schöen Campingplatz, den wir direkt an der Fulda in Beiseförth.
01. Mai 2026
Endlich wärmeres Wetter. Sonnenwetter hatten wir im April in Hamburg reichlich, aber es wehte immer ein kalter Wind. Aber nun können wir bei strahlendem Sonnenschein und angenehmer Temperatur unsere Radtour starten. Eine kleine Rundtour über Homberg (Efze) an vielen blühenden Rapsfeldern

vorbei und wir erreichten unseren Campingplatz nach 53 km mit vielen Steigungen des Knüllwaldes. Früher ist man hier auf der A7 Richtung Süden ohne Halt einfach durchgerauscht. Es ist wirklich schön hier.
02. Mai 2026
Heute ist es noch ein wenig wärmer bei unverminderten Sonnenschein. Im Laufe des Tages wurden es 26° C. Unsere Radtour führte uns über Spangenberg mit seiner Burg

dann nach Waldkappel, Hessisch Lichtenau nach Melsungen mit seiner hübschen Altstadt, die mit ihren Fachwerkhäusern sehenswert ist.

An der Fulda ging es dann zurück zu unserem Campingplatz, den wir nach 84 km und vielen Höhenmetern erreichten.
03. Mai 2026
Das Wetter bleibt für das lange Maiwochenende weiterhin schön und wir schwangen uns auf unsere Fahrräder. Zuerst auf einem anderen Weg kurz an der Fulde flußaufwärts und bogen nach Spangenberg ab. Von hier bogen wir Richtung Süde ab und auf und ab ging es durch den Knüllwald wieder hinab an die Fulda. Jetzt fuhren wir flußabwärts über Rotenburg an der Fulda

bis nach Altmorschen und dort im Kloster Haydau, in welchen wir schon auf unserer Sizilienreise übernachteten, stärkten wir uns im Klostercafe mit Kaffee und selbstgemachten Kuchen. Sehr lecker. Nun war es nur noch ein kurzes Stück bis zum Campingplatz, den wir nach 74 km und einigen Höhenmetern erreichten.
04. Mai 2026
Wir brechen auf. Die Wetteraussichten für Mitteldeutschland sehen nicht so gut aus und wir fuhren mit den Camper nach Bayern. In Neustadt an der Donau ist ein toller Campingplatz (Felbermühle), den uns unsere Tochter Inga empfahl.
05. Mai 2026
Entgegen unseren Erwartungen ist schon am Morgen mit der Sonne sehr angenehm. Wir brachen auf und nach ein paar Kilometer hielten wir in Abelsberg an. Die dortige Brauerei Kuchlbauer schmückt sich außer einem Biergarten mit Bauten von Hundertwasser.


Weier radelten wir durch die leicht wellige Landschaft nach Poikam an der Donau, der wir bis Kehlheim folgten. Dort hatten wir einen Blick auf die Befreiungshalle.

Anschließend radelten wir zum Kloster Weltenburg erst steil bergauf und dann nicht so steil hinunter. Am Donaudurchbruch

direkt gibt es keinen Weg. Nach der Besichtigung der Kirche


kehrten wir im Biergarten des Klosters ein. Gestärkt durch das Bier der klostereigenen Brauerei und einer Haxe, hhmmmh, sehr lecker, radelten wir noch wenige Kilometer durch Hopfenfelder

zum Campinplatz zurück, den wir nach 68 km erreichten.
06. Mai 2026
Noch haben wir einen Tag auf diesem Platz und diesen Morgen sieht das Wetter besser als die Vorhersagen aus. Zwar etwas kühl, aber halbwegs sonnig und so machen wir uns zu einer weiteren Radtour auf. Die Rundtour führte uns anfangs durch eine Landschaft von Hopfenanbau. Wir sind hier schließlich in der Hallertau. Überall in den Hopfenfeldern waren Kräfte beschäftigt, die Ranken an die Drähte anzubinden. Wir fuhren auf und ab, ohne größere Anwesen zu passieren. Eher, waren es die kleinen, wie diese hier:

Nachdem eine kleines Stück wieder den Donauradweg genutzt hatten, erreichten wir den Campingplatz nach 64 km.
07. Mai 2026
Wir brechen jetzt die Zelte ab und nutzen den mit nicht so schönem Wetter angesagten Tag und fuhren weiter Richtung Süden. An der Inn in der Nähe von Bad Füssingen fanden wir bei Kirchham einen schönen Campingplatz.
08. Mai 2026
Sonnig und anfangs etwas kühl begann der Tag, aber wir konnten trotzdem in der Sonne draußen frühstücken. Danach begannen wir eine neue Fahrradrunde. Ab vom Inn radelten wir über Kloster Asbach und einige eher kleine Ortschaften und Sehenswürdigkeiten

an den Inn,

dem wir ca. 20 km folgten, bevor wir abbogen und nach 74 km den Campingplatz erreichten und den unterwegs erworbenen Kuchen verspeisten.