Sommerfahrt 2026 Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich

30. April 2026

Wir starten dieses Jahr sehr früh, weil wir uns noch mit der Familie in Leogang treffen und gemeinsam dort eine Woche verbringen wollen. Es wurde alles gepackt und los ging es mit unserem Wohnmobil. Durch den Elbtunnel sind wir ohne Stau durchgekommen, aber dann wurde es wirklich voll. Eigentlich wollten wir in die Rhön, aber wir suchten vorher im Knüllwald einen schöen Campingplatz, den wir direkt an der Fulda in Beiseförth.

01. Mai 2026

Endlich wärmeres Wetter. Sonnenwetter hatten wir im April in Hamburg reichlich, aber es wehte immer ein kalter Wind. Aber nun können wir bei strahlendem Sonnenschein und angenehmer Temperatur unsere Radtour starten. Eine kleine Rundtour über Homberg (Efze) an vielen blühenden Rapsfeldern

vorbei und wir erreichten unseren Campingplatz nach 53 km mit vielen Steigungen des Knüllwaldes. Früher ist man hier auf der A7 Richtung Süden ohne Halt einfach durchgerauscht. Es ist wirklich schön hier.

02. Mai 2026

Heute ist es noch ein wenig wärmer bei unverminderten Sonnenschein. Im Laufe des Tages wurden es 26° C. Unsere Radtour führte uns über Spangenberg mit seiner Burg

dann nach Waldkappel, Hessisch Lichtenau nach Melsungen mit seiner hübschen Altstadt, die mit ihren Fachwerkhäusern sehenswert ist.

An der Fulda ging es dann zurück zu unserem Campingplatz, den wir nach 84 km und vielen Höhenmetern erreichten.

03. Mai 2026

Das Wetter bleibt für das lange Maiwochenende weiterhin schön und wir schwangen uns auf unsere Fahrräder. Zuerst auf einem anderen Weg kurz an der Fulde flußaufwärts und bogen nach Spangenberg ab. Von hier bogen wir Richtung Süde ab und auf und ab ging es durch den Knüllwald wieder hinab an die Fulda. Jetzt fuhren wir flußabwärts über Rotenburg an der Fulda

bis nach Altmorschen und dort im Kloster Haydau, in welchen wir schon auf unserer Sizilienreise übernachteten, stärkten wir uns im Klostercafe mit Kaffee und selbstgemachten Kuchen. Sehr lecker. Nun war es nur noch ein kurzes Stück bis zum Campingplatz, den wir nach 74 km und einigen Höhenmetern erreichten.

04. Mai 2026

Wir brechen auf. Die Wetteraussichten für Mitteldeutschland sehen nicht so gut aus und wir fuhren mit den Camper nach Bayern. In Neustadt an der Donau ist ein toller Campingplatz (Felbermühle), den uns unsere Tochter Inga empfahl.

05. Mai 2026

Entgegen unseren Erwartungen ist schon am Morgen mit der Sonne sehr angenehm. Wir brachen auf und nach ein paar Kilometer hielten wir in Abelsberg an. Die dortige Brauerei Kuchlbauer schmückt sich außer einem Biergarten mit Bauten von Hundertwasser.

Weier radelten wir durch die leicht wellige Landschaft nach Poikam an der Donau, der wir bis Kehlheim folgten. Dort hatten wir einen Blick auf die Befreiungshalle.

Anschließend radelten wir zum Kloster Weltenburg erst steil bergauf und dann nicht so steil hinunter. Am Donaudurchbruch

direkt gibt es keinen Weg. Nach der Besichtigung der Kirche

kehrten wir im Biergarten des Klosters ein. Gestärkt durch das Bier der klostereigenen Brauerei und einer Haxe, hhmmmh, sehr lecker, radelten wir noch wenige Kilometer durch Hopfenfelder

zum Campinplatz zurück, den wir nach 68 km erreichten.

06. Mai 2026

Noch haben wir einen Tag auf diesem Platz und diesen Morgen sieht das Wetter besser als die Vorhersagen aus. Zwar etwas kühl, aber halbwegs sonnig und so machen wir uns zu einer weiteren Radtour auf. Die Rundtour führte uns anfangs durch eine Landschaft von Hopfenanbau. Wir sind hier schließlich in der Hallertau. Überall in den Hopfenfeldern waren Kräfte beschäftigt, die Ranken an die Drähte anzubinden. Wir fuhren auf und ab, ohne größere Anwesen zu passieren. Eher, waren es die kleinen, wie diese hier:

Nachdem eine kleines Stück wieder den Donauradweg genutzt hatten, erreichten wir den Campingplatz nach 64 km.

07. Mai 2026

Wir brechen jetzt die Zelte ab und nutzen den mit nicht so schönem Wetter angesagten Tag und fuhren weiter Richtung Süden. An der Inn in der Nähe von Bad Füssingen fanden wir bei Kirchham einen schönen Campingplatz.

08. Mai 2026

Sonnig und anfangs etwas kühl begann der Tag, aber wir konnten trotzdem in der Sonne draußen frühstücken. Danach begannen wir eine neue Fahrradrunde. Ab vom Inn radelten wir über Kloster Asbach und einige eher kleine Ortschaften und Sehenswürdigkeiten

an den Inn,

dem wir ca. 20 km folgten, bevor wir abbogen und nach 74 km den Campingplatz erreichten und den unterwegs erworbenen Kuchen verspeisten.

09. Mai 2026 bis 16. Mai 2026

Nun steht unser Familienfest an und wir setzten uns nach Leogang in Österreich in Bewegung. Gegen Mittag kamen wir dort an und nach und nach kamen die Familienmitglieder dort an. Das Wetter war am Ankunftstag noch freundlich und warm, aber schlug am übernächsten Tag um. Regen, Schneefall und kalt, es war alles dabei. Aber es reichte für eine kleine Bergwanderung und per Rad unternahmen wir die Steinbergrunde.

Es hatte bis fast auf 1.000m herunter geschneit und dementsprechend sind die Berggipfel angezuckert.

Nach 62 km erreichten wir wieder das Hotel und bis zum Abfahrtstag begleitete uns das Regenwetter.

Wir packten zusammen und fuhren wieder nach Deutschland zurück um in Buchloe eine Werkstatt aufzusuchen, die zwei Reparaturen an den Wasserhähnen im Bad ausführen soll. Während der Reparaturzeit wollen wir noch einmal den Bodensee-Königsee-Radweg abfahren.

17. Mai 2026

Nach einer kalten Nacht und sonnigen Morgen radelten wir von Buchloe nach Füssen um von dort den Bodensee-Königsee-Radweg nach Lindau zu fahren. Von Lindau planten wir mit der Bahn nach Berchtesgaden zu fahren, um den anderen Teil des Radweges zu fahren und anschließend wieder nach Buchloe zu radeln um den Camper abzuholen.

Es ging also los und schon von Buchloe konnten wir die Alpen sehen. Über kleine Straßen, einem Bahnradweg und durch schöne Landschaften

radelten wir nach 70 km nach Füssen , wo wir in einem einfachen Hotel unterkamen.

18. Mai 2026

Eswar am Morgen sonnig und kühl, also ginges weiter auf dem Bodensee-Köngsee-Radweg gen Westen. Über den Hopfensee nach Nesselwang und dann nach Oy-Mittelberg, wo man den höchsten Punkt mit etwas über 1.000m des Radweges erreicht. Am Rottachspeicher vorbei.

Vorher querte ma eine alte Brücke

Kurz danach telefonierten wir mit der Werkstatt, die unseren Camper reparieren sollte und erhielten die Auskunft, daß aufgrund Krankheit und Urlaubsabwesenheit keine Möglichkeit besteht, unserem Wusch nachzukommen. Wir beschlossen, morgen nach Buchloe in zwei Tagen zu radeln ihn abzuholen. In Sonthofen fing es an zu regnen und über Immenstadt erreichten wir nach einigen Schauern nach 85 km unsere bereits am Vortag gebuchte Ferienwohnung in Thalkirchdorf.

19. Mai 2026

Also auf nach einem sonnigen Morgen nach Buchloe erstmal zu einer Bäckerei in Oberstaufen. Da wir uns viele weitere Kilometer weiterhin auf dem Bodensee-Königsee-Radweg radelten, reifte bei uns der Entschluß doch bis Lindau zu fahren und die schöne Landschaft zu genießen.

Einmal sehr steil bergauf zum Schloss Syrgenstein.

Nun ginges quasi nur noch bergab die letzten von 65 km bis Lindau.

Von Lindau gibt es mit der Bahn eine Direktverbindung nach Buchloe. Wir fanden die hinterlegten Schlüssel für unseren Camper und übernachten hinter der Werkstatt und fahren morgen weiter.

20. Mai 2026

Regdn weckte uns und in einer Regenpause packten wir ein und kauften beim Aldi um die Ecke kurz ein. Danach fuhren wir an den Chiemsee und fanden in Chieming einen schönen Camppingplatz. Ruhig gelegen und direkt am See. Was will man mehr.

21. Mai 2026

Irgenwie wird das diesen Monat nichts mehr mit dem Wetter: Kühl, bedeckter Himmel, aber trocken. Ja, nun wirsetzten uns auf unsere Räder und drehten eine Runde über Waging am See, weiter nach Teisendorf und von dort nach Traunstein. Eine Weile an der Traun entlang, bevor wir Richtung Norden zum Chiemsee abbogen. Nach 75 km und einem Einkauf erreichten wir den Campingplatz. Nun kam die Sonne heraus und wir konnten endlich mal wieder draußen sitzen.

22. Mai 2026

Endlich gibt es Sommerwetter und wir starteten eine Runde um den Chiemsee. Sie ist nicht so lang, aber der Herr des Hauses hat einen grippalen Infekt und entsprechend angeschlagen. So ist die Strecke mit wenig Höhenmeter genau richtig. Es waren reichlich Radler auf der Runde unterwegs. Unterwegs kann man einen Blick auf Frauenchiemsee werfen.

An der Südseite des Chiemsees fährt man leider Kilometer über Kilometer an der Autobahn A8 entlang. Das macht die Runde etwas unschön, aber der größte Teil des Rundweges ist sehr schön und abseits von starkem Autoverkehr. Nach 55 km erreichten wir den Campingplatz. Abends suchten wir in Chieming noch ein „Weinfest“ im Biergarten auf und bekamen dort den besten Schweinebraten, den wir je gegessen hatten, serviert.

23. Mai 2026

Wir wären ja noch gerne geblieben, aber es war über die Pfingsttage schon alles reserviert. Also packten wir ein und fuhren Richtung Osten nach Österreich und in der Nähe vom Mondsee im Salzkammergut fanden wir einen schönen Campingplatz, aber konnten gerade noch die letzte freie Ecke ergattern. Unsere Frage, wie lange schon alles so reserviert war, wurde mit Wochen und Monate beantwortet. Da am Fahrradträger die Glühlampe für das Bremslicht defekt war, radelten wir zum Mondsee, wo es diese in einem Baumarkt in der Stadt Mondsee gab. Anschließend genossen wir im Strandcafe einen Aperol Spritz und ein Weissbier, bevor den Rückweg antraten.

24. Mai 2026

Nun ist das angekündigte Pfingstwetter da und wollen eine kleine Seentour unternehmen. Zu Beginn radelten wir zuerst vom Campingplatz an den Mondsee und radelt an der Westseite gen Süden.

Voraus kann man die Drachenwand bei Sankt Lorenz sehen. Zuletzt hatten wir den Radweg an der vielbefahrenen Straße und bogen Richtung Wolfgangsee ab. Die Straße wartete mit einer längerem Stück Steigung auf und viele Radler und Autofahre rwaren unterwegs. Der Autoverkehr durfte sich oft hinter den Radfahrern einreihen, da eine Überholung aufgrund des Gegenverkehrs nicht immer möglich war. Oben angekommen erreichten wir St. Gilgen am Wolfgangsee und machten dort erst einmal eine kleine Pause.

Hier hatte Helmut Kohl oft mit seiner Familie seinen Urlaub verbracht, aber igendwelche Erinnerungstafeln haben wir nicht gesehen. Wir radelten an der Westseite des Sees entlang und drehten in Gschwandt um und radelten den gleichen Weg zurück und machten in St. Gilgen unsere Mittagspause. Dort wurden wir von einer Familie mit einer Mutter angesprochen, ob wir uns mit Dichtmittel für Fahrradreifen auskennen würden. Ich verneinte und bot meine Hilfe mit flicken des Schlauches an. Die Mutter stellte sich als Frauenpower-Mutter heraus, die dann weitere Hilfe ablehnte. Nun sahen wir zu, wie es mit der mitgeführten elektrischen Miniluftpumpe nicht gelang, nach Dichtmittelbefüllung, Luft in den Reifen zu bekommen. Ich bot noch einmal meine Hilfe und Pumpe an und bekam wiederum eine Abfuhr, obwohl die Powerfrau mit der Situation überfordert war. Uns war es nun wirklich egal, dann eben nicht.

Wir legten dann wieder den Rückwegein und machten kurz in Sankt Lorenz beim Feuerwehrfest für ein Bier halt. Der Großteil der Besucher war in Tracht und es sah sehr hübsch aus.

Nach 58 km erreichten wir den Campingplatz.

25.Mai 2026

Das Wetter ist immer noch so warm und sonnig und das es hier so viele Seen gibt starteten wir eine neue Seenrunde. Der erste See, den wir erreichten war der Irrsee. Im Gegensatz zu gestern ist hier wenig Tourismus und wir konnten ohne viel Autoverkehr am See entlang radeln.

Als weiteren See hatten wir den Mattsee im Programm, den wir nach einigen Kilometern über die Hügel erreichten.

Sehr schön gelegen und nun radelten wir zurück über Seekirchen am Wallersee und Thalgau zum Campingplatz, den wir nach 72 km erreichten.

26. Mai 2026

Das hochsommerliche Wetter hält an und im Laufe des Tages erreichte die Teperatur so ca. 32°C. Ganz schön für den Mai. Heute radelten wir nach Salzburg. Christel und ich sind vor Jahren einmal nur vorbeigeradelt und ich war zuletzt vor Jahrzehnten mit den Pfadfindern dort. Also, wo wir gerade in Nähe campten, war es die Gelegenheit. Wir stiegen auf die Fahrräder und erreichten Salzburg auf einer mehr oder minder schönen Strecke. Meist war sie sehr schön, aber es waren auch stark befahrene Abschnitte dabei.

Wir stürzten uns in die hübsche Altstadt und betrachteten die Luxusgeschäfte. Wenn man seine Kreditkarte zum Glühen bringen möchte, dann dort.

Aber die Geschäfte sind sehr diskret in die alten Häuser integriert und es sieht sehr schön aus. Nachdem wir uns das alles angesehen hatten und ein Eis geschleckt hatten, sind wir zurückgeradelt und haben am Mondsee noch eine Erfrischung zu uns genommen. Es war ein kleiner Umweg, aber wir waren sehr durstig. Nach 85 km erreichten wir unseren Campingplatz.

27. Mai 2026

Wir nehmen Abschied von dem schönen Campingplatz. Heute Morgen ist es etwas bewölkt, aber immer noch warm. Wir packten unseren Pössl und fuhren in Richtung Wien. Zwei ausgesuchte Campingplätze verschmähten wir. Der eine lag bei St. Pölten in einer ausgesprochen häßlichen Gegend und der andere in den Voralpen erschien nicht sehr geeignet für Radtouren. Danach fanden wir im Wienerwald in der Nähe von Neulengbach einen einfachen am Bauernhof angeschlossen Campingplatz mit viel, viel Platz. Einfach, aber gut.

28. Mai 2026

Bei der Anmeldung wurde uns gleich eine „Fahrradkarte“ überreicht und wir übernahmen ein Route, die uns nach Wien und zurück führte. Bei schönstem Wetter brachen wir auf. Bei Neulengbach mit Burg

bogen wir ab und ein Anstieg begann, der in schlecht befahrbare Waldwege endete. Das bewältigten wir knurrend und murrend, aber bald waren wir weider auf der Straße um nur wenig später wieder auf Waldwegen mit häßlichem und nicht befahrbaren Schotter zu landen. Dabei wurde die Radroute für Trekkingräder ausgewiesen. Wir gaben auf und begaben uns auf die Bundestraße, die nach Wien hineinführte, und das natürlich mit reichlich Verkehr. Über die Ausschilderung in Wien für Radfahrer kann man geteilter Meinung sein, aber wir fanden sie nicht so besonders gut. Zuerst erreichten wir Schloss Schönbrunn, welches wir uns mit dem Park anschauten.

Danach radelten wir noch einige Kilometer ins Zentrum, wo wir den Spephansdom, mit seinem schönen Dach bewunderten.

Die Hofburg gab´s auch.

Nun reichte es. Wir erfrischten uns mit einem Eis und radelten zum Westbahnhof, wo wir den Zug nach Neulengfeld nahmen. Zurück auf der Bundestraße, nei das wollten wir uns nicht antun. Vom Bahnhof noch vier Kilometer und wir warn wieder auf dem Campingplatz. 68 km legten wir zurück.

29. Mai 2026

nach einer kühlen Nacht begann das Wetter wieder mit strahlendem Sonnenschein und wir machten eine neue Radrunde. Zuerst ging es über Judenau mit seinem Schloss

nach Tulln an der Donau und wir fuhren flußaufwärts bis Zwentendorf.

Beim nie in Betrieb genommenen Atomkraftwerk bogen wir ab fuhren durch den Wienerwald zu unserem Campingplatz zurück. Unterwegs wollten wir noch einkehren, aber die Dörfer waren klein und einsam und so gab es keine Einkehr. Heute radelten wir 65 km.

30. Mai 2026

Die Wettervorhersage verhieß bedeckten Himmel. Am Morgen war es tatsächlich so, aber nach dem Frühstück kam die Sonne durch und wir startetenfür eine kleine weitere Runde. Zuerst ein klein wenig an der Tulln in Richtung Donau, aber bald bogen wir in Richtung Osten ab und über Johannesberg ging es über die Berge auf und ab mit vielen und langen Steigungen durch den Wienerwald.

Eine herrliche Landschaft und durch viele kleine Orte und Anwesen radelten wir.

Kurz vor Kirchstetten näherte sich eine dunkle Gewitterfront. Wir erreichten Kirchstetten gerade bevor es losging und konnten uns am Bahnhof gut unterstellen. Es schüttete mit Blitz und Donner. Nach einer halben Stunde war alles vorbei und wir konnten zum Einkaufen nach Neulengbach und danach zum Campingplatz weiterradeln. Nach 58 km waren wir zurück. Das klingt nach wenig, aber die absolvierten Höhenmeter hatte es heute in sich.

31. Mai 2026

Heute ist dann nun wieder ein Fahrtag und wir fuhren an den Balaton (Plattensee) in Ungarn. In Badacsony fanden wir einen netten Campingplatz direkt am See. Es waren noch einge Stellplätze frei. Wir sind noch in der Vorsaison. Es war sehr warm und wir badeten ersteinmal, sehr erfrischend.

01. Juni 2026

Es regnet und ist verhältnismäßig kühl. Wir verbringen den Vormittag im Camping und als der Regen langsam abzog, setzten wir uns auf unsere Räder und fuhren am Ufer des Balatons entlang zum nächsten Baumarkt, wo wir ein paar Schrauben kauften, die wir für die Reparatur des Deckels für den „Kleiderschrank“ brauchten. Auf dem Rückweg, die Sonne kan teilweise wieder heraus, erwischt uns ein heftiges Gewitter, welches wir in einer Bushaltstellenhäuschen überstanden. Wieder in Badacsony schauten wir uns ein Restaurant an, welches wir dann am Abend aufsuchten. Schön in den Weinbergen gelegen, hatenn wir einen schönen Ausblick.

02. Juni2026

Nun schien auch wieder die Sonne und wir machten eine schöne Fahrradtour abseits vom See. Zuerst passierten wir den Ort Balascony, der oberhalb des Sees liegt.

Über Tapolca und durch ein größeres Waldgebiet kamen wir nach Sümeg, über der diese Burg thronte.

Ab hier bewegten wir uns wieder durch ein hübsche Landschaft Richtung Balaton.

Kurz bevor wir unser Ziel erreichten, kehrten wir noch einmal für ein Getränk ein und erreichten unseren Campingplatz nach 82 km.

03. Juni 2026

Nun soll es leider auch hier mit dem guten Wetter vorbei sein und nachdem der Camper bepackt war, fuhren wir teilweise im Regen nach Slowenien in die Nähe von Ormoz an der Drau, wo wir einen wunderschönen kleinen Campingplatz im strömenden Regen auf einem Bauernhof fanden.

04. Juni 2026

Heute schien die Sonnen schon am Morgen wir fuhren einfach einmal eine Tour von Komoot nach, die an unserem Campingplatz begann und auch dort wieder endete. Es begann sehr hügelig, aber mit wunderschönen Aussichten.

So manches bildschöne Dorf lag an der Strecke.

Dan ging es weitgehend bergab nach Ptui an der Drau, der wir eine zeitlang folgten um nach kurzer Zeit auf einer vielbefahrenen Straße nach Ormoz zu landen. Aber dort kamen wir wieder auf wenig bis garnicht befahrenen Wege zurück zum Campingplatz, den wir nach 85 km erreichten.

05. Juni 2026

Auch hier ist schon wieder Regen angesagt und wir machten uns auf den Weg nach Istrien in die Nähe von Porec. Den ersten angelaufenen Campingplatz verschmähten wir. Den Trubel und Fülle wollten wir uns nicht antun und ein paar Kilometer fanden wir etwas ruhigeres. Abends machten wir noch einen Spaziergang zum danebenliegenden Yachthafen und dort fand das Fischerfest statt. Mit Band, Fischbratständen und Getränkeausschank war richtig etws los. Wir holtern uns eine Fischplatte mit gegrillten Fisch und Meeresfrüchten und nahmen auf den Bänken Platz. Es war sehr nett und wir haben uns mit anderen Touristen sehr nett unterhalten. Da Fisch nun einmal schwimmen mußte, kehrten wir etwas betütelt zum Platz zurück.

06. Juni 2026

Heute haben wir es mit dem Radfahren nach dem letzten Abend lieber gelassen. Einen kleinen Spaziergang zum Eisessen unternahmen wir doch. Aber morgen….

07. Juni 2026

Jetzt machen wir uns aber auf. Strahlender Sonnenschein und 27° C erwarteten uns. Zuerst radelten wir direkt an der Küste entlang nach Poreč.

Wir besichtigten die Altstadt, die sehr schön und nicht zu groß ist. Ja klar, es ist hier Tourismus, aber der hält sich zur jetzigen Zeit in Grenzen. Danach folgten wir einer ausgewiesenen Radroute, die sich weitgehend als Schotterpiste entpuppte. So ging es einen Großteil der Tour weiter und bis hin zu sehr schmalen Pfaden.

Unterwegs gab es auch ein schönes Städtchen wie Višnjan zu sehen.

Nach vielen Kilometern auf Schotterpisten und ein paar Teerstraßen erreichten wir den Lim Fjord.

Leider kann man nicht direkt daran entlang fahren, sondern nur auf einer Piste im Wald etwas oberhalb und das meist ohne Blick. Zum Meer hin radelt wir nach Vrsar hinein und am Hafen kehrten wir für unseren obligatorischen Drink ein. Danach radelten wir das kurze Stück zum Campinplatz, den wir nach insgesamt 62 km erreichten. Abends kitschte es noch beim Sonnenuntergang über der Bucht.

08. Juni 2026

Sonnenscheinden ganzen Tag ist angesagt und das wollen wir ausnutzen. Unser Ziel ist heute Rovinj. Allerdings die Straßenauswahl ist nicht so vielfältig und daher fahren wir hin und zurück auf dem gleichen Weg. Aber das ist ja nicht so schlimm, man in jede Richtung eine unterschiedliche Perspektive. Zuerst radelten wir Richtung des Lim Fjords. Da müssen wir herum, da es keine Fährverbindung gibt. Südlich des Fjords gibt es einen Bahnradweg nach Rovinj, den wir nutzten.

Es ging stetig auf Schotter leicht bergab und unterwegs kurz vor Rovinj stand an der Strecke eine alte Kirche aus dem 8. Jahrhundert, aber leider zerstört.

Kurz danach erreichten wir Rovinj. Eine sehr schöne Stadt mit viel Altbaubestand.

Nach einer Eispause traten wir den Rückzug an und nach 76 km erreichten wir den Campingplatz.

09. Juni 2026

Wir packten unsere Sachen zusammen und als Ziel hatten wir das Friaul im Sinn. Jedoch ist in Slowenien so schön, daß wir schon vorher in Manzan bei Koper einen wunderschönen Campinplatz mit nur drei Stellplätzen und dieser wunderschönen Aussicht aufsuchten.

10. Juni 2026

Leider ist das schöne Wetter wieder vorbei. Es ist bewölckt und ein paar Regentropfen gibt es auch. Ab Mittag wurde es dann wieder sonnig. Wir starteten eine neue Radrunde. Erst ging es zur Grenze nach Kroatien durch ein die schöne bergige Landschaft.

Der Weg ging dann an einer Abzweigung in eine Schotterpiste über. Über diese Steinbrücke

und danach bergauf, teilweise sehr steil. Und oben auf der Berghöhe ein Weingut. Danach endete der Schotterweg und es ging bergab Richtung Meer. Nun ging es nordwärts auf einer gut ausgebauten Radpiste, die nach einigen Kilometern auf einem Bahnradweg weiterging. Zwei Tunnel passierten wir unterwegs

bevor wir Koper erreichten.

Wir bogen ab in das Landesinnere und erreichten unseren Campinplatz nach 66 km und einigen Höhenmetern.

11. Juni 2026

Heute morgen ist es eher bedeckt und ein Wind weht oft böig. Es fühlt sich nicht so toll an, aber wir machen uns trotzdem auf den Weg. Es kann ja nur besser werden und im Laufe des Tages kam dann die Sonne, aber der böige Wind blieb.

Wir radelten also los und es ging viel steil bergauf und bergab. Und das auf fast der ganzen Tour. Die Strecke führte durch schöne Landschaft im Hinterland von Koper.

Wir machten noch einen Abstecher zur einer kleinen Kirche aus dem 14. Jahrhundert, die von einer Burgmauer zur Abwehr der Türken umgeben wurde.

Über ein kurzes Wegestück durch Italien erreichten wir wieder den Norden von Koper und dort den Bahnradweg. Abzweigend von dort erreichten wir unseren Campingplatz nach 55km mit rd. 1.300 hm.

12. Juni 2026

Wir verließen heute unseren schönen Campingplatz und suchten uns wieder einen Platz an einem Weingut in der Nähe von Cividale del Friuli im Friaul. Ein sehr schöner Platz mit einem schönen Blick.

Nachdem uns von Mitcampern erzählt wurde, daß Cividale del Friuli in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen sei, radelten wir nach der Mittagsbrotzeit dorthin. Zuvor kamen wir an einem schönen Weingut und Hotel vorbei.

Nach wenigen Kilometern erreichten wir unser Ziel und es hat sich wirklich gelohnt.

Nachdem wir in einer Bar auf diesem Platz etwas getrunken hatten,

traten wir den Rückweg zu unserem Platz an, wo wir uns am Abend von der Besitzerfamilie bewirten ließen.

13. Juni 2026

Kein Regen und die Sonne ist da. Wir machen uns per Rad auf den Weg. Zuerst ging es an die Grenze zu Slowenien, wo wir eine unbefestigte Straße an der Idrija flußaufwärts radeln.

Nach einiger Zeit auf diesem wunderschönen Weg bogen wir auf die auf italienischer Seite befindlich Straße ab um kurze Zeit später den Anstieg zum Kloster Castelmonte zu beginnen. Es ging immer weiter nach oben und wir erreichten Castelmonte.

Nun ging es abwärts nach Udine. Kurz vorher sahen wir diese Ruine und frgaten uns, was dort wohl produziert wurde.

Die Innenstadt von Udine bot nicht soviel an Sehenswürdigkeiten.

Aber Boxenstop für ein Getränk machten wir in diesem wunderschönen Bistro.

Auf dem Rückweg querten wir die Natisone über eine alte Steinbrücke.

Nach ein paar Kilometern radeln erreichten wir nach insgesamt 85 km unseren Campingplatz.

14. Juni 2026

Bei weiteren Sonnenschein geht es auf eine neue Rundtour. Dieses Mal geht es nach Slowenien hinein und schön steil bergauf. Es ist eine wunderschöne Landschaft und wir hatten schöne Blicke.

Mitten auf der Tour standen wir plötzlich vor einer unpassierbaren Stück der Straße. Ein 50m langes Stück war vollständig den Hang hinabgerutscht. Ein Rennradfahrer stand genauso schlau wie wir da und erzählte uns, daß es im Winter heftige Regenfälle gab, die zahlreiche solche Abrutsche verursachte. Wir suchten uns eine Umfahrung und nahmen eine Schotterstraße bergab und wieder bergauf. Ein paar Kilometer hatten wir daher auf der Uhr. Zum Ende der Tour radelt wir wieder zur Brücke über die Natisone, wo es auch eine schöne Badestelle gibt.

Nach der Abkühlung ging es über einen Biergarten zum Campingplatz, den wir nach 75 km erreichten.

15. Juni 2026

Eine Weinrunde ist heute angesagt, aber zuerst nahmen wir noch einmal die Höhen in Angriff und dann hinab in die Niederungen. Weinreben gibt es hier flächendeckend.

Ein schöes Weingut mit Hotel ist das Castello Buttrio.

Nach einem kurzem Aufenthalt an unserer Badestelle von gestern radelten wir über Cividale del Friuli zwecks Einkauf wieder zum Campingplatz zurück, den wir heute nach kurzen 55 km erreichten.

16. Juni 2026