Mit dem Marco Polo durch Deutschland, Italien und Frankreich 2017

Seit März 2016 haben wir uns den Mercedes Marco Polo zugelegt und haben damit unsere Urlaube durch eine weitere Facette ergänzt. Statt einer typischen Radreise suchen wir nun auch mal den Campingplatz auf und fahren Tagesrunden vom Standort.

  1. Tag 07.07.2017

Abfahrt gegen 16:00h Richtung Süden bis zum Holzlagerplatz zwischen Autobahnabfahrt Hünfeld/Schlitz und Fulda. Je weiter wir nach Süden kommen, um so wärmer wird es. Auf der Gegenseite der Autobahn Kolonnen von Polizeimannschaftswagen, die nach Hamburg zu den Krawallen zum G20 wollen. Übernachtung ist nicht ganz ruhig. Schöner Platz, aber Lärm durch die nahe ICE-Strecke.

 

  1. Tag 08.07.2017

Weiterfahrt. Wir wollen endlich einmal in den Steigerwald und fahren  bis Ebrach, wo wir einerseits einen schönen Campingplatz beziehen und andererseits bei einem Dorfbummel das Lokal in einem aufgelassenen Bahnhof wiederfinden, wo wir früher mit den Kindern zu Abend gegessen hatten (mit frischen Pfifferlingen). Wir hängen ein bischen ab und kochten uns Spaghetti Bolognese.

 

  1. Tag 09.07.2017

Heute soll es mit dem Rad nach Bamberg gehen. Nach dem Frühstück geht es los:

Strecke: Ebrach – Untersteinbach – Falsbrunn – Priesendorf – Stegaurach – Bamberg – Roßdorf – Lembach – Falsbrunn – Neudorf – Ebrach

Entfernung: 87,8 km

Wetter: Sonnig, ca 31°C

Viele Steigungen über drei Hügelzüge hin und das ganze noch einmal zurück. Bamberg ist eine hübsche Stadt. Schade, daß man die Bierspezialitäten, Bamberg hat neun Brauereien, aufgrund der Hitze nicht genießen konnte.

 

 

  1. Tag 10.07.2017

Aufgrund der Wetterlage sind wir etwas unsicher. Weiterreisen oder bleiben. Wir entschieden uns für eine Radtour nach Burgebrach und zurück auf dem Bahnradweg. Strecke: 42km. In Burgebrach haben wir den Reifen von Christels Hinterrad beim dortigen Fahrradgeschäft aufgepumpt. Es läßt Luft. Der Inhaber hat extra für uns kurz für eine Luftpumpe aufgemacht und ich habe noch einen Ersatzschlauch gekauft, weil ich meinen zu Hause nicht eingepackt hatte. Stattdessen habe eine Schachtel mit Pedale eingepackt, wie sinnig.  Zurück auf dem Campinplatz habe ich das Winzloch geflickt.

Nach Kaffee und Kuchen packten wir unsere Siebensachen und machten uns Richtung Gardasee auf. Wir fuhren bis südlich von München und campierten im uns bekannten Hofoldinger Forst. Einige Wege darf man befahren und so einen haben wir uns ausgesucht und einen kleinen, abgehenden Forstweg ausgesucht, wo wir nicht stören werden. Kaum hatten wir den Marco Polo abgestellt, fing es an zu regnen. Anfangs schüttete es gerade zu, ließ dann aber nach und hörte ganz auf. Zu essen gab es Nudeln mit übriggebliebener Sauce Bolognese. Beim Prasseln des Regens auf dem Dach schmeckte es noch leckerer.

 

  1. Tag 11.07.2017

Am Morgen werden wir mit Sonne geweckt und wir fragen uns, ob unser Entscheid zum Gardasee zu fahren, richtig war. Wir packten alles zusammen und fuhren Richtung Miesbach um einen Bäcker zu finden. So schön präsentierte sich die oberbayrische Landschaft, aber am Himmel waren bald erste Quellwolken zu sehen und der Wetterbericht im Rundfunk verhieß auch nichts Gutes. Wir blieben bei unserer Entscheidung und fuhren an den Gardasee. Einen Campingplatz, Schattenplatz unter Olivenbäumen fanden wir bald an der Ostseite des Gardasees. Leider an der Durchgangsstraße und unsere Hoffnung, daß es nachts ruhiger wird, trog. Jedenfalls haben wir in einem schönen, ein wenig abgelegenen Restaurant gut gegessen.

 

Wetter: Erst sonnig, dann am Nachmittag etwas Gewitter mit Regen und danach wieder sonnig. 30°C.

 

  1. Tag 12.07.2017

Wir sind aufgebrochen haben uns einen wunderschönen, abseits der Straße, höher gelegenen Campingplatz südlich von Casteletto di Brenzone aufgesucht. Den Marco Polo campingfertig gemacht und unsere Räder genommen und nach Süden am Gardasee bis Bardolino und zurückgefahren. Ein bischen in die Geschäfte von Garda in den schmalen Gäßchen geschaut und in Bardolino direkt am See in einem kleinen Bistro einen Snack genommen. Meistenteils habe wir die Straßen genommen, nach Garda konnten wir direkt am See auf der „Promenade“ fahren. Unterwegs haben wir zweimal zum Baden angehalten. Herrlich erfrischend.

 

Wetter: Sonnig 30°C

 

  1. Tag 13.07.2017

Der Tag beginnt wieder mit viel Sonne und Wärme. Die Fahrräder bleiben heute auf dem Campingplatz stehen und wir brechen zu einer kleinen Wanderung auf. Direkt nach dem Ausgang geht es rechts auf einem schmalen mit buckligen Pflaster befestigten Weg bergaufwärts.

Diese schmalen, für Eseltransporte, hergestellte Wege sollten uns auf unserer Wanderung begleiten. Über das Künstlerdorf Campo, San Antonio delle Pontare nach Sommavilla zum See hinunter und daran zurück.

 

Die Hitze und die steilen Wege schafften uns. Aber wir hatten wunderschöne Ausblicke auf den See und die unter uns liegenden Orte.

In Assenza haben wir uns eine große Portion Eis gegönnt, bevor wir uns auf den Weg auf der Uferpromenade machten.

 

Zum Abend gab´s unser leckeres Matschepasche (gedünstetes mediterranes Gemüse, Salami darin und Reis).

 

  1. Tag 14.07.2017

Es sind wieder die Fahrräder gefragt, aber auch eine kleine Wanderung soll eingebaut werden. Wir nehmen die Fähre von Castelletto di Brenzone und schippern nach Limones. Hat nichts mit Zitronen zu tun, aber mit viel Touristen. Der Name kommt von Limes (Grenze). Aber trotzdem werden dort alle möglichen Zitronenprodukte angeboten. Wir stellen am Hafen die Räder ab und starteten unsere kleine Höhenwanderung oberhalb des Städtchens mit schönen Ausblicken. Zurück und mit einem Eis gestärkt traten wir mit dem Fahrrad den Rückweg über Riva del Garda an. Auf der leider viel befahren Straße ging es durch Tunnel, Galerien zum Campingplatz. Einen Regenschauer nahmen wir auch noch mit. Abends suchten wir wieder das Restaurant „De Umberto“ aus. Leckeres Essen und doch günstig.

Strecke: 42km (Fahrrad)

 

Wetter: Heiter bis wolkig, Schauer; 25°C

 

  1. Tag 15.07.2017

Wir verlassen den schönen Campingplatz und fahren zur Westseite des Gardasees und finden bei Manerba einen schönen, am See gelegenen Campingplatz. Heute wollen wir einmal einen Ruhetag einlegen. Was heißt Ruhetag; wir sind doch für ein kleine Runde aufgebrochen. Wenn es auch nur 8km waren, so ging es doch ziemlich bergauf und bergab zum Dörfchen San Felice die Benaco. Typisches italienisches Dorf mit allen kleinen Läden, die der Dorfbewohner braucht. Und herrlich: Ohne Touristen.

 

 

  1. Tag 16.07.2017

Für heute ist eine Fahrradtour geplant. Wir fahren zuerst über den Hügel nach Salo und tauchen in die Innenstadt mit einer schönen Einkaufsstraße ein, danach geht es an der Promenade weiter mit einem schönen Blick auf die Bucht. Leider müssen wir weiter nach Maderno auf der viel befahrenen Straße, die rund um den Gardasee führt. Es war eine einzige Blechkrötenwanderung in beiden Richtungen. In Maderno ging es dann rechts bergauf auf einer steilen Straße, die anfangs noch mit ca. 12° Steigung machbar war, aber bald 20° steil wurde. Nun hieß es schieben durch eine schöne und grüne Bergwelt. Nach einiger Zeit hatten wir den Scheitelpunkt erreicht und konnten uns hinabrollen lassen. Schöne Ausblicke hatten wir reichlich. Eine Abzweigung verpaßten wir und kamen am Beginn des Abbiegens wieder heraus. Dadurch hatten wir dann zur Bestrafung einige Kilometer mehr auf der „Todesstraße“ bis Salo. Von dort fuhren wir eine schönere Strecke über Portese zum Campingplatz zurück. Abends kehrten wir im Restaurant auf dem Campingplatz ein. Leckers Essen für schmales Geld.

Strecke:  43km

Wetter: Sonnig, ca 29°C

 

  1. Tag 17.07.2017

Gestern Fahrrad, heute wurden die Wanderschuhe geschnürt. Vom Campingplatz marschierten wir am See Richtung Porto Torchia, bogen aber vorher nach Pieve Vecchia ab. Von dort ging´s weiter nach Manerba des Garda über kleine Straßen und Dörfchen. Touristen in ihren Blechdosen haben wir kaum gesehen, dafür entzückende Gassen und viel Grün.

Zuletzt ging es in ein kleines Naturschutzgebiet auf den Punta Sasso. Einem Aussichtspunkt direkt an den Klippen mit Blick auf den See und wir konnten unseren Campingplatz anhand des Restaurants und umstehenden Zypressen ausmachen. Danach steil hinunter an den Strand und am Porto del Torchia setzten wir uns an eine kleine Snackbar und schauten bei Eis und Bruschetta den Kapitänen beim Ein und- Ausslippen ihrer Motorboote zu.  Den Rest des Weges zum Campingplatz am Strand entlang schafften wir dann auch noch.

 

  1. Tag 18.07.2017

Wir verlassen den Campingplatz und wollen südlich Alessandria uns eine nicht zu bergige Landschaft mit Campingplatz suchen. Aber wir wurden nicht fündig. Weder das eine noch das andere konnten wir auftreiben. Wir sind aber trotzdem einen schönen Pass gefahren und haben dann beschlossen, Richtung Cuneo nach Frankreich weiterzufahren. Bei Alba fanden wir die Landschaft sehr schön, hügelig, aber nicht zu steile Berge und haben uns dort einen Campingplatz gesucht und gefunden. Morgen soll es dann mit dem Rad in die Landschaft gehen.

 

  1. Tag 19.07.2017

Ausnahmsweise gibt es hier keine Brötchen auf dem Campingplatz; 1km weiter in die Stadt mit dem Rad gibt es eine kleine Bäckerei, wo wir uns mit Brötchen, riesengroß, versorgen konnten. Nachdem Frühstück machten wir uns mit den Rädern auf in die schöne Landschaft des Barolo. Weinstöcke, wo man auch hinschaut. Allerdings setzten wir auch körperlichen Einsatz zu, denn die Städtchen, die wir auf unserer Rundtour besuchten, liegen alle auf den Kuppen der Hügel. Also steile Anfahrt und danach ebenso steil hinunter.

In der Reihenfolge waren es Diano d´Alba, La Morra, Verdune und Roddi. Immer schöne Ausblicke zwischendurch und erstaunlicherweise wenig Touristen. Die, die wir dort gesehen haben, waren wohl auf Einkaufstour zur Auffüllung der heimischen Keller. Überall in den Städtchen und auch unterwegs konnten wir, dringend benötigt, unsere Trinkflaschen an Wasserspendern füllen. Unsere Bilanz:  40,4km und 706hm.

Kosten: Eis  EUR 7,00

Wetter: Sonnig, 31°C

 

  1. Tag 20.07.2017

Gestern haben wir zusammen auf der Velomap ein Tour geplant, die wir heute fahren wollen. Nach dem Frühstück brechen wir auf und nach Alba ging es wieder bergauf und bergab mit schönen Ausblicken. Unterwegs haben wir die geplante Tour aufgrund einer viel befahrenen, geraden und langweiligen Straße umgeschmissen, mit dem Effekt, noch mehr Höhenmeter. Aber dafür hatten wir noch mehr schöne Landschaft.

 

In der Reihenfolge fuhren wir an Ortschaften an: Neive, Coazzolo, Castagnole delle Lanze, Barbaresco (die Stadt mit dem Wein) und zurück nach Alba. In Barbaresco aßen wir Eis und tranken eine Cola. Die Erfrischung hatten wir uns verdient.

Wetter: Erst bewölkt und ca. 24°C, dann immer sonniger und wieder 30°C.

 

  1. Tag 21.07.2017

Wir nehmen Abschied von Alba und der schönen Landschaft und brechen Richtung Frankreich zur Ardeche auf. Jedoch machen wir unterwegs wieder die Feststellung, daß man für kleinere kurvige Landstraßen und Passfahrten erheblich mehr Zeit benötigt. Kurz vor Gap fuhren wir oberhalb des Lac de Serre-Ponḉon entlang und sahen unten am See eine interessante Straße für eine Fahrradtour. Da wir nun schon spät dran waren, entschieden wir uns spontan hier einen Campingplatz aufzusuchen und eben später an die Ardeche zu fahren. Vorher mußte aber noch einer der großen Supermärkte angefahren werden. Unsere Tassimo-Kapseln waren schon vor drei Tagen verbraucht und in Italien waren die nicht zu bekommen. Wir fanden dann bei Chorges am See den Campingplatz Le Roussou, der einen guten Eindruck machte. Unsere Befürchtung, alles könne belegt sein, bewahrheitete sich nicht. Unzählige Wohnmobile standen an den Straßen und sind wohl der Tour de France geschuldet, die hier vor kurzem durchkam.

Wetter: Tagsüber sonnig, 30°C und am Abend Gewitter mit Abkühlung auf 19°C.

 

  1. Tag 22.07.2017

Nach dem Frühstück nahmen wir unsere Fahrräder und sahen zu, daß wir die Todesstraße nach Savin-de-Lac möglichst schnell hinter uns zu bringen. Wir bogen auf die deutlich ruhigere Straße nach Port Saint-Pierre ab. Nun ging es mit schönen Blicken au den See stetig bergauf. Auf dem Scheitelpunkt bei Le Seuze-de-Lac machten wir kehrt. Zum See zurück versuchten wir es hinter Brücke noch einmal nach rechts Richtung Puy-Sanniers. Wir kurbelten uns wieder in die Höhe bis wir dann keine Lust mehr hatten, drehten und ab ging´s zurück zum Campingplatz. Ein erfrischendes Bad und relaxen hat auch etwas.

 

  1. Tag 23.07.2017

Heute sind wir wieder mit dem Marco Polo aufgebrochen. Ziel: Die Ardeche. Schon zu Beginn der Schlucht hatten wir schönste Ausblicke. Aber noch hatten wir bis zum ausgesuchten Campingplatz Le Midi ca. 20km zu fahren. Wir achteten schon darauf, ob die Straße wieder viel befahren ist, aber trotz Wochenende hielt sich der Autoverkehr sehr in Grenzen. Wir freuen uns schon auf die Radtouren und die Kajaktour. Jedenfalls kann man überall, auch auf unserem Campingplatz, Kajaks leihen. Rücktransport inklusive. Weil es so heiß war, haben wir ertsmal ein Bad in der Ardeche genommen. Am Abend suchten wir ein schönes Restaurant auf und gönnten uns das Überraschungsmenü mit darauf abgestellten Weinen. Wir ließen es also einmal krachen.

 

Wetter:  Sonnig, 32°C

 

  1. Tag 24.07.2017

Wir starten heute zu einer Rundtour an der Ardeche. Linkswärts am Ausgang des Campingplatzes nehmen wir radelnd unsere Tour auf und erreichten nach ca. 1km die bekannte Pont d´Arc, dem Felsenbogen über die Ardeche. Ein weitbekanntes Motiv.

Weiter ging es nach Vallon-Pont-d´-Arc. Am Ortseingang bogen wir ab und hier begann eine lange, aber nur mäßige Steigung zu einem Hochplateau.

In Saint Remeze folgten wir den Hinweisschildern zu einem Lavendelmuseum. Statt Eintrittskarten kauften wir uns ein Lavendeleis. Es roch nach Lavendel und schmeckte auch danach. Das war dann unsere Pause. Weiter ging eine ziemlich breite, aber etwas holperige Straße zum Aussichtspunkt Gorges de Ardeche.

Es ist wohl der höchste Punkt der D290 mit einem schönen Blick über die Schlucht der Ardeche. Zum Schluß die kurze und steile Abfahrt zum Campingplatz.

Christel ist dann 30km gefahren und Lutz 40km. Naja, der nächste Supermarkt ist eben in Vallon-Pont-d´-Arc. Die Strecke ist aber so schön, daß das auch Spaß bringt. Ein Schauer zwang zu einem Aufenthalt unter einem Baum, aber danach war es wieder sonnig. Das Essen im Restaurant um die Ecke nach links war nicht so toll. Wir aßen jeder ein Pizza, also blieben die Kosten in Grenzen.

Wetter: Heiter bis wolkig, auch ein Schauer, 26°C

 

  1. Tag 25.07.2017

Für heute hatten wir uns vorgenommen, eine Kajaktour zu machen. Auf dem Campingplatz leihen wir uns ein Zweierkajak und entschieden uns für eine relativ kurze Tour von 13km. Ausgestattet mit Schwimmwesten und einer Tonne für die wenigen Siebensachen transportierte uns und Mitstreiter ein Bus mit Anhänger für die Kajaks ein Stück hinter Vallon-Pont-d´-Arc. Dort paddelten wir dann los. Nach einiger Zeit hatten wir dann unseren Takt gefunden. Es waren außer unserem noch Dutzende Kajaks unterwegs, was an den Bootrutschen und Flußschnellen für Staus und manche Überraschungen, wie querstehende Kajaks mitten in den Schnellen sorgte. Manche hatten wohl beim Steuern links mit rechts verwechselt. Aber landschaftlich war die Strecke sehr schön und wir genossen es die Ardeche auch einmal aus dieser Perspektive zu sehen. Kurz darauf erreichten wir das Ufer unseres Campingplatzes, zogen das Kajak aus dem Wasser, gaben unsere Sachen ab und machten erst einmal Siesta. Nach dem obligatorischen Kaffee zum Nachmittag fuhren wir mit dem Rad noch einmal nach Vallon-Pont-d´-Arc und schauten uns kurz die Tourigasse mit allem Kitsch an, kauften ein und fuhren zurück. Heute kochen wir selbst und werden es uns schmecken lassen.

Wetter: Heiter bis wolkig, 25°C; fühlte sich durch den Wind kühler an.

 

  1. Tag 26.07.2017

Kurz hinter dem Campingplatz Richtung Saint-Martin d´-Ardeche geht es ziemlich steil hinauf zu einer Art Pass. Wir sind diesen schon vor zwei Tagen hinabgefahren und uns gefragt, ob wir es auch hinaufschaffen würden. Heute probierten wir es aus und wir schafften es. Schnell noch einmal auf die Ardeche geschaut und weiter fuhren wir bergauf und bergab mit vielen weiteren tollen Ausblicken bis zur Abzweigung der D590 nach Saint Reme´ze. Eine kleine Straße entlang ging es stetig bergauf zum Dorf und dort fanden wir eine Brasserie, in der wir ein Eisbecher genossen haben. Nun hatten wir den umgekehrten Weg, von vor zwei Tagen, zurück über Vallon-Pont-d´-Arc und Pont-d´-Arc. Wegstrecke: 42,2km.

Wetter: Heiter bis wolkig, 27°C, aber teilweise windig.

 

  1. Tag 27.07.2017

Abfahrt von der Ardeche. Die Planung, traf, wie oft, nicht ein, in den Elsass zu fahren, um dort noch ein Tag eine Radtour zu machen. Wir suchten uns den Ort Gerarmont aus, aber als wir dort eintrafen, stellte sich das ganze wie fast eine Gebirgsregion dar. Da bleibt einen nur übrig, die vielbefahrenen Straßen zu befahren und das ganze mit entsprechenden Steigungen. Das wollten wir nun doch nicht und fuhren weiter nach Epinal. Am Stadtrand suchten wir den Campingplatz mit dem Wort Chateau im Namen auf. Es ist ein ruhig gelegener Campingplatz, aber von einem Chateau war nicht einmal ansatzweise etwas zu erahnen. Oder wurde die Burgruine oberhalb von Epinal damit gemeint? Nach Aufbau des Marco Polo war es schon spät und so fuhren wir hinab in die Stadt um uns ein Restaurant zu suchen. Auf dem Marktplatz fand ein kleines Fest statt, eine Band spielte und wir setzten uns in das am Platz befindliche Restaurant. So schlechtes Essen hatten wir schon lange nicht mehr gehabt und es fing an zu regnen und dann zu schütten. Nach einer Weile brachen wir auf um wieder den typischen Murphy-Effekt zu erleben. Bei Ankunft auf dem Campingplatz hörte es auf und wir waren durchnässt. Na Klasse.

Wetter:  Sonnig, bedeckt, Regen, 20 bis 25°C

 

  1. Tag 28.07.2017

Leider nähert sich unser Urlaub dem Ende; also Aufbruch gen Norden. Jedoch wollen wir heute noch einmal eine kleine Radrunde starten. Die Sachen zusammengepackt, mit dem Camper bis nach Chateau Salins gefahren, geparkt und die Fahrräder fertiggemacht. So sind wir mitten in Lothringen über 33 km über die Dörfer gefahren. Touristisch ist da nichts los und dementsprechend war es leer auf den kleinen Straßen. Die Landschaft war mit Weiten, Flußtal und Wald doch recht abwechslungsreich und schön. Unterwegs passierten wir die Dörfer Jallaucourt, Malaucourt-sur-Seille und Aboncourt-sur-Seille bevor wir wieder nach Chateau Salins zurückkehrten. Mit dem Camper ging es dann weiter Richtung Hamburg. Erst einmal verfuhren wir uns, weil wir Sarrebourg für Saabrücken hielten, aber dann hatten wir doch den richtigen Weg und machten im Hochtaunus bei Usingen Halt. Dort fanden wir ein Ausflugsrestaurant, wie wir uns das so vorstellten. Anschließend parkten wir zur Nacht dreihundert Meter weiter auf einem Parkplatz für ein römischen Kastell.

 

  1. Tag 29.07.2017

Nur noch Rückfahrt nach Hamburg. Back home

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.